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Instagram für Steuerberater: verständlich, sachlich, berufsrechtlich sauber

Es ist Ende Februar, die Lohnabrechnungen laufen, das Postfach ist voll mit Belegen in Schuhkartons, und deine Mitarbeiterin fragt, ob die Kanzlei nicht endlich mal auf Instagram nach Azubis suchen könnte.

Steuern gelten als trocken, aber die Fragen dahinter betreffen jeden: Was kann ich absetzen, welche Unterlagen brauche ich, wann muss was passieren? Instagram ist ein guter Ort, um solche Fragen allgemein verständlich zu beantworten und als Kanzlei sichtbar zu werden, auch für Bewerber. Hier findest du Ideen, Hooks und die berufsrechtlichen Grenzen, die du kennen solltest.

Beispiel-Post für SteuerberaterBeispiel-Post für SteuerberaterBeispiel-Post für Steuerberater

Kennst du das?

Das Berufsrecht setzt Werbung klare Grenzen, und du bist unsicher, was erlaubt ist.
Steuerthemen sind komplex, und ein verkürzter Beitrag kann schnell falsch oder missverständlich werden.
Über Mandanten darfst du wegen der Verschwiegenheitspflicht nichts erzählen, also fehlen scheinbar die Geschichten.
Der Fachkräftemangel trifft Kanzleien hart, und Bewerber finden dich online kaum.

Warum Instagram für Steuerberater zählt

Viele Selbstständige, Gründer und Privatleute suchen ihren Steuerberater heute anders als früher. Statt nur auf Empfehlungen zu hören, schauen sie online, ob die Kanzlei zu ihnen passt: Wie wird kommuniziert, wie digital arbeitet man, wer sind die Menschen dahinter? Ein sachliches, verständliches Instagram-Profil beantwortet diese Fragen, ohne gegen das Berufsrecht zu verstoßen.

Der zweite Grund ist oft noch wichtiger: Personal. Kanzleien konkurrieren um Steuerfachangestellte, Bilanzbuchhalter und Azubis. Junge Bewerber informieren sich auf Instagram. Wer dort einen modernen, freundlichen Arbeitsalltag zeigt, wird überhaupt erst wahrgenommen. Wie das gelingt, beschreibt der Ratgeber Team vorstellen.

Und schließlich sparen gute Erklärbeiträge Zeit. Eine Checkliste, welche Unterlagen für die Steuererklärung typischerweise gebraucht werden, kannst du neuen Mandanten einfach weiterleiten.

So hilft dir Pocket Creator konkret

Pocket Creator erstellt fertige Instagram-Beiträge mit Bild, Caption und Hashtags auf dem iPhone. Für Kanzleien eignet sich vor allem die Tonalität „Seriös“.

  1. Kanzlei einrichten: Branche, Name, Logo und Tonalität wählen. Mit deiner Homepage erkennt die App Schwerpunkte, etwa Gründer, Heilberufe oder Landwirtschaft. Siehe Homepage einlesen.
  2. Erklärbeiträge: Wähl einen Stil-Vorschlag und lass ein Einzelbild erstellen. Text im Bild wird geprüft, erfundene Zahlen werden entfernt. Fachliche Inhalte prüfst du trotzdem selbst, bevor du postest.
  3. Caption anpassen: Unter Galerie und Bearbeiten änderst du Formulierungen, damit sie sachlich und berufsrechtlich sauber bleiben.
  4. Ruhig vorplanen: Mit dem Content-Plan entstehen ab Pro vier Wochen Vorschläge, die du in Ruhe prüfst und einplanst.

Klare Stile wie Swiss Grid oder Klassisch passen zu einer Kanzlei.

12 Instagram-Post-Ideen für Steuerberater

Jede Idee kannst du in Pocket Creator als eigene Idee eingeben. Die App macht daraus Bild und Caption in deinem Ton.

  1. Belege-Checkliste für SelbstständigeWelche Unterlagen typischerweise für die Steuererklärung gebraucht werden. Allgemein formuliert, als Hilfe zum Speichern.Bilderreihe
  2. Begriff einfach erklärtWerbungskosten, Vorsteuer, Abschreibung: Ein Fachbegriff pro Beitrag in Alltagssprache. Ohne Beratung im Einzelfall.Einzelbild
  3. Steuermythos„Wer eine Erstattung bekommt, hat alles richtig gemacht.“ Erklär sachlich, warum das nicht unbedingt stimmt.Einzelbild
  4. So läuft die Zusammenarbeit abErstgespräch, Unterlagen, Bearbeitung, Rückfragen, Abgabe. Vier Bilder, die neuen Mandanten Orientierung geben.Bilderreihe
  5. Das Team der KanzleiWer arbeitet bei euch, welche Aufgaben gibt es? Mit Einwilligung und ohne Mandantenakten im Hintergrund.Eigene Idee
  6. Ausbildung zur SteuerfachangestelltenWas man lernt, wie ein Tag aussieht, welche Perspektiven es gibt. Ein Beitrag, der direkt auf Bewerber zielt.Einzelbild
  7. Digitale BelegeWie Mandanten Belege digital übermitteln und warum das allen Arbeit spart. Praktisch, ohne Software-Werbung.Einzelbild
  8. Jahresende-ErinnerungIm Dezember: allgemeine Hinweise, an welche Unterlagen und Themen man vor dem Jahreswechsel denken sollte. Ohne individuelle Empfehlungen.Einzelbild
  9. Gründer-FragenDie häufigsten Fragen bei der Gründung, allgemein beantwortet, mit dem Hinweis auf individuelle Beratung.Bilderreihe
  10. Aus Nachricht wird ErklärungEine Gesetzesänderung ist in den Nachrichten? Erklär, was sie allgemein bedeutet. Fakten vor dem Posten prüfen.Einzelbild
  11. Ein Tag in der KanzleiMorgens Postfach, mittags Mandantengespräch, nachmittags Abschlüsse. Zeigt, dass Kanzleialltag abwechslungsreicher ist, als viele denken.Eigene Idee
  12. KanzleiwerteWas dir bei der Arbeit wichtig ist: Erreichbarkeit, Klartext, Digitalisierung. Sachlich formuliert, ohne Superlative.Einzelbild

Keine Zeit für Content?

Pocket Creator schreibt, gestaltet und plant deine Instagram-Posts. Kostenlos starten.

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5 Hooks, die du sofort nutzen kannst

Die erste Zeile entscheidet, ob jemand weiterliest. Kopier dir eine und pass sie an.

  • Diese Belege fehlen uns bei der Steuererklärung besonders oft.
  • Eine hohe Erstattung ist kein Lob vom Finanzamt.
  • Vorsteuer in einem Satz erklärt.
  • Du gründest gerade? Diese drei Fragen solltest du früh klären.
  • Steuerfachangestellte: langweilig? Lass uns kurz zeigen, wie es wirklich ist.

Berufsrecht und Verschwiegenheit: was du beachten musst

Steuerberater unterliegen besonderen Regeln. Das ist keine Rechtsberatung, verbindliche Auskunft gibt deine Steuerberaterkammer.

  • Sachlichkeit: Werbung muss sachlich über deine Tätigkeit informieren. Vergleichende oder reißerische Aussagen und Angebote für konkrete Einzelaufträge sind problematisch.
  • Verschwiegenheit: Auch scheinbar anonyme Fallbeispiele können Mandanten erkennbar machen, etwa in kleinen Orten oder Branchen. Lieber allgemeine Beispiele bilden.
  • Keine Einzelfallberatung: Antworten in Kommentaren oder Direktnachrichten können als Beratung verstanden werden. Lade lieber zum Gespräch ein.
  • Bilder aus der Kanzlei: Achte auf Monitore, Ordnerrücken und Unterlagen im Hintergrund. Mehr im Ratgeber Bildrechte und DSGVO.

Ein machbarer Rhythmus für Kanzleien

Ein Beitrag pro Woche ist für viele Kanzleien ein guter Start: abwechselnd ein Fachbegriff, eine Checkliste und ein Blick ins Team. In den ruhigeren Wochen nach den großen Abgabephasen bereitest du Beiträge für die vollen Monate vor. So bleibt das Profil aktiv, ohne dass jemand im Team täglich daran denken muss.

Wichtig ist eine feste Freigaberunde: Jemand mit fachlicher Verantwortung liest jeden Beitrag vor der Veröffentlichung gegen, prüft Begriffe und streicht alles, was nach Einzelfallberatung klingt. Das kostet pro Beitrag nur wenige Minuten und schützt dich vor Fehlern, die öffentlich stehen bleiben.

Starte kostenlos, der Free-Tarif ist zeitlich unbegrenzt: Pocket Creator im App Store laden.

Profi-Tipps für Steuerberater

  • Halte dich an die Grenzen des Berufsrechts: Nach dem Steuerberatungsgesetz ist Werbung erlaubt, soweit sie sachlich über die berufliche Tätigkeit informiert und nicht auf die Erteilung eines Auftrags im Einzelfall gerichtet ist. Reißerische Formulierungen und Superlative solltest du meiden. Im Zweifel fragst du deine Steuerberaterkammer.
  • Die Verschwiegenheitspflicht gilt auch auf Instagram. Keine Mandantenfälle, auch nicht anonymisiert, wenn Rückschlüsse möglich sind, keine Akten oder Bildschirme im Hintergrund von Fotos.
  • Nenn Fachberater-Titel oder Spezialisierungen nur, wenn sie verliehen bzw. zulässig sind. Begriffe wie „Spezialist“ oder „Experte“ können berufsrechtlich heikel sein.
  • Allgemeine Informationen sind keine Beratung. Schreib in Erklärbeiträgen klar dazu, dass es um allgemeine Hinweise geht und der Einzelfall eine persönliche Beratung braucht.
  • Prüf Fristen, Beträge und Grenzen direkt vor dem Posten. Steuerliche Werte ändern sich häufig, und ein alter Beitrag kann später falsch sein. Datier solche Beiträge in der Caption.

Echte Beispiele aus der App

Diese Beiträge hat Pocket Creator für ein Beispielprofil aus dem Bereich Coaching erstellt, so wie sie in der App entstehen. Mehr in der Beispiel-Galerie.

Looks, die zu Steuerberater passen

Pocket Creator hat 73 Looks. Diese schlägt die App für deine Branche bevorzugt vor. Alle findest du in der Stil-Galerie.

Häufige Fragen

Dürfen Steuerberater auf Instagram werben?

Ja, im Rahmen des Berufsrechts. Werbung muss sachlich über die berufliche Tätigkeit informieren und darf nicht auf einen Auftrag im Einzelfall zielen. Verbindliche Auskunft gibt die Steuerberaterkammer.

Was kann eine Steuerkanzlei auf Instagram posten?

Allgemeine Erklärungen zu Fachbegriffen, Checklisten, Abläufe der Zusammenarbeit, Einblicke ins Team und Ausbildungsangebote. Keine Mandantenfälle und keine Beratung im Einzelfall.

Darf ich anonymisierte Mandantenbeispiele zeigen?

Vorsicht: Auch anonymisierte Fälle können Rückschlüsse erlauben und die Verschwiegenheitspflicht verletzen. Sicherer sind frei gebildete, allgemeine Beispiele.

Wie finde ich über Instagram Steuerfachangestellte?

Mit echten Einblicken in den Kanzleialltag, Beiträgen über Ausbildung und Entwicklung und einem freundlichen, verständlichen Ton. Bewerber wollen sehen, mit wem sie arbeiten.

Prüft Pocket Creator steuerliche Inhalte?

Nein. Die App prüft Text im Bild und entfernt erfundene Zahlen, die fachliche Richtigkeit musst du selbst prüfen. Captions kannst du vor dem Posten bearbeiten.

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